Qualitätskontrolle Kataraktoperationen

Das OP-Zentrum Bahnhof Basel will höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden. Um dies zu erreichen und auch eine sinnvolle Selbstkontrolle zu haben, haben wir neben der ISO Zertifizierung ein weiteres Qualitätskontrolle-Element eingeführt. Das OP-Zentrum Bahnhof Basel erfasst seit 2012 alle Katarakt-Operationen systematisch. Wir haben uns dem Europäischen Projekt „EUREQUO“ angeschlossen. Es handelt sich dabei um ein von der EU und der ESCRS (European Society of Cataract and Refractive Surgeons) kofinanziertes Projekt, durch welches europäische Augenärzte die Möglichkeit haben, an einem innovativen Qualitätsmanagement-System teilzunehmen.

Das OP-Zentrum Bahnhof Basel war das erste Zentrum in der Schweiz, das sich Eurequo anschloss, ein weiteres ist unterdessen gefolgt. Europaweit wurden bis heute fast 1 Million Katarakatoperationen erfasst, was einen repräsentativen europäischen Vergleich für die Katarakt-Eingriffe ermöglicht. Im Folgenden finden Sie ein paar statistische Auswertungen, welche die Resultate des OP-Zentrums im europäischen Vergleich zeigen.

Stand: 24. Februar 2016

Durchschnittsalter

Die Patienten sind bei uns - wie im europäischen Vergleich - durchschnittlich ca. 74 Jahre alt (74,9 Jahre im OP Zentrum, 74,1 Jahre Eurequo).
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Zusätzliche Augenerkrankungen

Unter diesem Punkt wird festgehalten, ob weitere Augenerkrankungen vorhanden sind, welche den Eingriff im Vergleich zu einer „normalen“ Kataraktoperation erschweren könnten. Die Quote liegt im OP-Zentrum Bahnhof Basel bei knapp 34%, bei Eurequo bei 30%. Im europäischen Vergleich haben wir viele Patienten, welche neben dem Grauen Star auch an einer Makulaerkrankung leiden. Dies lässt sich dadurch erklären, dass das Augenzentrum Bahnhof Basel sich unter anderem auf die Behandlung von Makulaerkrankungen spezialisiert hat (www.makulazentrumbasel.ch).
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Erhöhter Schwierigkeitsgrad

Unter gewissen Voraussetzungen ist eine Kataraktoperation als schwieriger einzustufen, z.B. bei einer sehr kleinen Pupille oder wenn im Vorfeld schon Teile des Glaskörpers operativ entfernt wurden (Vitrektomie). Auch hier liegt das OP-Zentrum mit einer Rate von 15% im europäischen Durchschnitt (12%). Ein schwieriger Eingriff ist nicht gleichbedeutend mit einer Komplikation, es bedeutet lediglich, dass der Eingriff nicht einem normalen Routineeingriff entspricht.
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Intraoperative Komplikationen

Hier werden die während dem Eingriff effektiv aufgetretenen Komplikationen festgehalten.

Im OP-Zentrum Bahnhof Basel liegt die Komplikationsrate bei 0,19%. Europaweit liegt die Komplikationsrate bei 2,02%. Die effektive Komplikationsrate ist damit deutlich tiefer als im europaweiten Vergleich – obwohl die zusätzlichen Augenerkrankungen sowie die Anzahl der als schwierig einzustufenden Eingriffe höher ist als im europäischen Durchschnitt.

Die aufgetretenen Komplikationen konnten alle erfolgreich behoben werden, für keinen Patienten ist eine bleibende Beeinträchtigung entstanden.


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Aktuell

Im März 2013 haben die Chirurgen in der Schweiz eine Charta lanciert, um Patienten vor Missbrauch zu schützen. Chirurgische Eingriffe sollen nur aus medizinischer Notwendigkeit und nicht aus wirtschaftlichen Überlegungen durchgeführt werden.

Die Ärzte des Augenzentrums unterstützen diese Charta und setzen deren Prinzipien bei der Arbeit mit den Patientinnen und Patienten um. Zuweisungen für operative Eingriffe an das Augenzentrum Bahnhof Basel erfolgen aus medizinischen Gründen und nicht aufgrund finanzieller Kriterien.


Charta (pdf, 29.1 KB)




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